Lineup Bands
SPAIN (US)
Für die jungen Leute: Das ist so etwa, als würde man langsamen Indie-Pop stilvoll mit Singer-/Songwriter, New Folk und introspektiver Nabelschau kreuzen - und es käme kein verzichtbares, effektheischendes und von keinerlei liedschreiberischer Brillanz getrübtes Low-Fi-Betroffenheitsgedaddel dabei heraus. Unvorstellbar? Wartet es ab.
Im Mai werden die vor einiger Zeit wiederbelebten SPAIN nicht nur ein jahrelang erwartetes neues Album namens "The Soul Of Spain" auf Glitterhouse veröffentlichen - auf dem ihre ganze Brillanz nicht nur in den erwartbaren, viel Platz zwischen den Tönen lassenden Schleichern, sondern auch in einigen überraschend laut polternden Titeln zum Tragen kommt. Sie werden darüber hinaus endlich in Europa touren. Sie werden ihr erstes Album "The Blue Moods Of Spain" und auch ihre neuen Songs zu Gehör bringen. In ausgesuchten europäischen Hauptstädten. Und in Beverungen. Im Glitterhouse-Garten. Als krönender Abschluss des Festivals. Wir werden weinen vor Glück.
http://www.spaintheband.com
CHRISTIAN KJELLVANDER & Band (S)
Schon seit 1993 macht der schwedische Songwriter Musik, die sich auszeichnet durch „ruhige, melancholische Perlen, mit Melodien zum darin versinken“ (Roadtracks). Er ist ein rastloser Troubadour, der auf unzähligen Bühnen in den USA und Europa aufgetreten ist, der das Unterwegssein im Namen der Musik wertschätzt: "It's the only thing, besides family and friends, worth living for.“ Diese Hingabe, die seinen Liedern innewohnende, fast schon erschütternde Tiefe und emotionale Unmittelbarkeit im Zusammenspiel mit seiner schwerlich vergleichbaren warm-brüchigen Baritonstimme machen seine Auftritte zu etwas Besonderem. Sonst auch gerne mal Solo oder in Duo-Besetzung unterwegs, wird er bei uns im Garten mit Band auftreten. Das wird wahrlich schön, schön, schön.www.christiankjellvander.com
ERLAND & THE CARNIVAL (UK)
Sänger und Gitarrist Erland Cooper, der ursprünglich nur das Vorhaben verfolgte, alten Folksongs ein zeitgemäßes Indierock-Gewand zu verpassen, fand in dem Multiinstrumentalisten Simon Tong (The Verve, The Good, The Bad And The Queen) und Schlagzeuger David Nock (Fireman, The Orb, The Cult) Mitstreiter, mit deren Hilfe stilistische Grenzen kaum noch eine Rolle spielen. Neben Textpassagen aus Folksongs zitieren sie aus politischen Reden und Zeitungsartikeln oder vertonen Gedichte von Leonard Cohen oder William Blake. Das raubeinige Soundgemisch der Londoner umschreibt Tong als "Pentangle meets Ennio Morricone meets Love meets 13th Floor Elevators" und bringt deren Stil damit auf den Punkt: „eine ungestüme und facettenreiche Mixtur, gekrönt von der warmen Stimme Coopers und immer wieder fein gesetzten Satz- und Backgroundgesängen.“ (spiegel.de) Das mag sich akademisch lesen, ist aber ein Live-Erlebnis sondergleichen. Augen- und Ohrenzeugen reden be- und entgeistert von Grenzerfahrungen und wahnsinnig mitreißenden Happenings. Freude herrscht! http://www.erlandandthecarnival.com/ THE MISERABLE RICH (UK)
Sie waren die Lieblinge des OBS 13. Ihr kammermusikalisches Set-Up, gepaart mit ihrem charmanten, augenzwinkernden Aplomb, ihrer fast aristokratisch anmutenden, gelassenen Heiterkeit, nahm das Publikum im Sturm. Very British, indeed. Rotwein am Nachmittag, ein selig ergriffenes Publikum. Rekordverkäufe am Merch-Stand. Das britische Sextett The Miserable Rich ist zurück - mit seinem dritten Album „Miss You In The Days“ und bei uns im Garten. Lieder, die nicht nur laut Band „spooky and sexy“ sind, in raumgreifenden Arrangements von William Calderbank (Mumford & Sons, The Leisure Society, Sons Of Noel & Adrian) und neuerdings mit einem Plus durch Schlagzeug eingebrachter Dynamik, dazu der prägnante Gesang von James de Malplaquet: edel, sehr edel. Und das, obwohl es fast ausschließlich um Sex und Tod geht. "All sex and death, this one. I had been thinking about possession, and how it can be something supernatural, or something primal, bodily, sexual. I’d been thinking of how, if you hear moaning at night in a spooky old house, it might seem like one thing, but in a hotel room, something very other – and wanted to write something slipping and sliding between the two.“ Wunderbar, ganz wunderbar.
THE FUZZTONES (US / D)
Vor über 30 Jahren in einem heißen New Yorker Sommer in der Lower East Side gegründet und nach einem Gitarreneffektgerät benannt, sind The Fuzztones auch drei Dekaden später die Könige des Sixties- Garage-Grunge.„Full Circle“ nennt der Englisch sprechende Teil der Welt das. Denn vor zirka 30 Jahren wurde ein Fanzine namens "The Glitterhouse" gegründet, das schon damals über jeden Fuzztone enthusiastisch berichtete. Dass die Fuzztones nun nach langen Irrungen und Wirrungen endlich via Stag-O-Lee bei Glitterhouse gelandet sind, ist schon so etwas wie späte Fügung.
Frontmann Rudi Protrudi und seine Spießgesellen beackern nach wie vor Die Sixties-Scholle: von Sonics- mäßigem Rock bis hin zur Psychedelia à la Strawberry Alarm Clock – alles im mitreißenden Fuzztones-style natürlich.
1980 gegründet, erschien 4 Jahre später die Debüt-7“ Bad News Travels Fast, auf dessen Cover Gitarrist Elan Portnoy mit dem Credit „Lead Grunge“ auftaucht – mehr als eine Dekade vor der Seattle Invasion. 1985 erschien dann mit Lysergic Emanations das vielleicht beste Debütalbum aller Garage-Punker und ein absoluter Klassiker.
Das Logo der Band, der Totenkopf über den gekreuzten Vox-Phantom Gitarren, ist schon lange ein Trademark. Und ein Altar, vor dem noch jeder niederkniet, der sich auch nur entfernt für Sixties Garage Punk interessiert. Rudi Protrudi ist der Elder Statesman der Szene, aber einer, der auch im Jahre 2011 noch alles in Grund und Boden rockt. A Man on a mission! In Fuzz We Trust! Im OBSD-Garten! Yeah!
www.fuzztones.net
NIVE NIELSEN & THE DEER CHILDREN (KN)
Grönland? Ja, Grönland. Ihr allererstes Konzert spielte sie für die dänische Königin, übertragen vom dänischen Fernsehen. Sie trat an der Seite von Colin Farrell in der Hollywood-Produktion „The New World“ auf, moderiert eine Kindersendung im grönländischen TV und spielt eine rote Ukulele. Sie ist Inuit, besser: Inuk, und sie schreibt Lieder über Liebe und Rentiere und darüber, dass sie manchmal vergisst, den Kaffee aufzusetzen. Sie gewann den amerikanischen IMA (Independent Music Award) und arbeitete für ihr erstes Album „Nive Sings!“ u.a. mit Howe Gelb, John Parish und Leuten von den Black Keys und Wolf Parade zusammen. Verblüffender noch als ihre Hintergrundgeschichte aber ist ihre begeisternde Fähigkeit, mit ihrer warmen, unaufgeregten Stimme dem nie spröden Songmaterial Leichtigkeit und Tiefe zugleich mitzugeben. Ihre Geschichten sind jedweder zeitlichen und örtlichen Zuordnung entzogen, ihre Melodien animieren mal zum Mitsummen, dann wieder erinnern sie an von Elfen gesungenen Cowboy-Balladen. Und sie finden einen ganz eigenen, charmanten Weg, sich in Herz und Hirn zu verankern. Nive Nielsens international besetzte, fünfköpfige Band „The Deer Children“ färbt ihren mal verspielten, mal dunklen Folk-Pop in den abwechslungsreichsten Schattierungen. Wundervoller Indie-Folk, mit sehr originellem Touch, neu auf Glitterhouse Records und erstmals live in Deutschland. Wir freuen uns auf eine sehr besondere Künstlerin! http://nivenielsen.com/ CLICKCLICKDECKER (D)
ClickClickDecker – oder auch Kevin Hamann, wie ihn seine Eltern nennen – veröffentlicht seit 2005 auf dem Hamburger Indie-Label Audiolith Records und hat sich, ob solo, Duo oder mit kompletter Band, zurecht eine treu ergebene Gefolgschaft erspielt. Am feinsten und interessantesten ist in unseren Augen und Ohren die Duo-Besetzung. Zusammen mit dem geschmackssicheren Gitarristen und OBS-Veteranen Oliver Stangl, werden sehr reduzierte Versionen von seinen gut beobachtenden, pointierten, selten bratzigen Liedern geboten. Direkt und herzenswarm. Und sehr unterhaltsam.KILL IT KID (UK)
Sie sind jung, sie sind zu viert, sie geben Bluesrock den guten Namen zurück - das muss man auch erstmal schaffen. Sie sind verdammt gut! Sie machen großartige, krachige Musik! Das Quartett aus dem englischen Bath um die beiden Sänger Chris Turpin und Stephanie Ward dürfte die Konsensband im Garten werden. Kill It Kid rocken vintage durch die Welt, laut und ungehörig, schmeißen aber auch delikate Folkweisen ein – und wenn erst einmal der in dieser Form in der Indie-Welt ziemlich ungewöhnliche Gesang von Ward und Turpin hinzukommt, gibt es kein Halten mehr. Rocken wie Hulle. Hört nur mal “Pray On Me” zum Beispiel. Irre.Auch die englische Presse jubelt: “A monstrous delta blues groove that slides in Anthony Hegarty-meets-Son House vocals of 21 year old Chris Turpin. Young Kids, maybe, but old heads” - Q Magazine “Bucking the trend with glee, making music for the misfits. Stabbing fiddles and honky-tonk piano add just the right amount of spice. Impressive stuff.” - 8/10 NME Wer da "Hype!" schreit, hat's nicht verstanden.
THE FLYING EYES (US)
Aus Baltimore, USA, kommt das Psychedelic-Blues-Rock-Quartett The Flying Eyes, das sich in Machart und instrumentaler Besetzung zwischen The 13th Floor Elevators, den Doors und Retro-Stoner-Rock platziert. Neben dem markanten Gesang, der des öfteren auch an Glen Danzig gemahnt, besitzt die Musik der Flying Eyes Intensität und Melodie, das Spektrum reicht von sphärischen, düsteren Passagen bis hin zu wilden, hypnotischen Improvisationen. Mähnen? Jawoll! Acid-Rock? Meinetwegen, gerne! Trotz ihres jungen Alters lotsen The Flying Eyes den Hörer in die Zeit, in der Musik einfach nur Musik war; leidenschaftlich, emotional und theatralisch. Und das mit einer ganz im Jetzt wurzelnden Coolness, die Jung und Alt selig vereint. Könnte laut werden. ISRAEL NASH GRIPKA (US)
Zeitlose Zutaten von hoher Qualität sprechen immer noch eine deutliche Sprache. Der in Europa auf Blue Rose veröffentlichende und derzeit in New York heimische ISRAEL NASH GRIPKA erinnert mal an John Fogerty, mal an Ryan Adams, an Neil Young oder auch an Jay Farrar. Und doch ist sein bärbeißiges Organ eigen, sind seine Lieder die eines Getriebenen, seine Geschichten voller Finesse. Schöne Poesie im Wertewiderspruch von Big City und dem Landleben seiner Jugend. Süffige Midtempo Rocker in satter semiakustisch-elektrischer Instrumentierung, nachdenkliche Americana Songs in herzenswarmer Harmonica/Guitar Strumming-Lagerfeuer-Atmosphäre, relaxter Roadhouse Country Rock, Backporch Songs mit Banjo, Mandoline und Geige über elektrischen Gitarren. Die perfekte Hochzeit von Folk und Rock, Country und Singer-/Songwriter. Wird mitreißend. AMANDA ROGERS / THE PLEASANTS (USA)
Während man Amanda Rogers – die gerne und oft mit Kate Bush oder Tori Amos verglichen wird – nicht als unbeschriebenes Blatt bezeichnen kann, ist ihr The Pleasants-Counterpart Mike Matta noch eine relativ unbekannte Größe.Was sie eint, ist eine seltene Verbundenheit der Protagonisten, die sich in sensiblen, intimen wie bewegenden Songs spiegelt. So schreiben sie selbst über ihre Begegnung: „ …as if two people were wandering lost in the woods and happened to find each other only to realize they were singing the same song“
Purer, unverfälschterIndie-Folk mit Piano, Gitarre und diesen wunderbar harmonierenden Stimmen. Melodisch, leidenschaftlich und intensiv.
Wenn Amanda Rogers unter ihrem Namen auftritt, ist das Songmaterial um Nuancen anders als wenn sie unter der The Pleasants-Flagge segelt. Beides ist bezaubernd. Wir konnten uns nicht entscheiden und haben kurzerhand beides gebucht. Im OBS-Garten wird das Duo daher zwei in einander über gehende Sets spielen, einmal unter dem Namen Amanda Rogers, einmal als The Pleasants. Das wird, jawohl, zauberhaft.
ORPH (D)
Eines der Pferde, die im Tourstall von Glittertainment Tours stehen, ist ORPH aus Weimar. Im kommenden Jahr wird ihr Debüt auf Devilduck Records veröffentlicht werden – jüngst reüssierten sie im Rahmen des Reeperbahnfestivals in der Prinzenbar. Und wie. Ein fantastischer Auftritt, der sowohl in seiner musikalischen Qualität, als auch in puncto Publikumsresonanz klar zu den besten des Festivals gehörte. Kunstvoll, ohne verstiegen zu sein, fordernd und doch schwebend, Lieder wie aus Bronze und romantischer Tinte. Das ist etwas Besonderes – von ORPH wird noch viel zu erwarten sein. Nicht umsonst waren ORPH die erste Band, die für das OBS 16 gebucht wurde.http://www.myspace.com/poemsforkui
IMMANU EL (S)
Einer der spannendsten schwedischen Musikexporte: IMMANU EL pflegen einen ganz persönlichen Sound, der sich zwischen gigantisch und suggestiv bewegt, von herzzerreißendem Postrock bis Pop, der wunderbare, atmosphärische Soundlandschaften durchkreuzt. Das Quintett um die Zwillinge Claes und Per Strängberg startet 2004 als musikalisches Experiment des damals 16jährigen Claes. "In Passage", ihr drittes Album, thematisiert das Meer - so tiefgründig, endlos und stimmungsvoll, so schön und betörend und bedrohlich. Lange nicht mehr hat man stimmungsvollere musikalische Abbilder des mal flüsternden, mal brausenden Ozeans vernommen."Immanu El versorgen einen mit allem, was man zum Leben unter Wasser braucht, sind sie doch selbst eins mit den großen Ozeanen. Den sicheren Hafen des Postrock fährt die Band immer noch regelmäßig an, trotzdem segeln sie immer weiter hinaus." (Visions)
"Brillantes Songwriting mit kathedralenhafter Produktion bedeutet einfach, dass all diejenigen, denen bei angedeutetem Kitsch noch schneller das Herz aufgeht, schon im Boot sitzen, wenn der Rest Platz nimmt. Wunndervoll, ganz wundervoll." (De:Bug). Atmosphärisch dicht, schwelgerisch, von großer Klar- und Schönheit. Hach. Das Herz wird uns aufgehen.
http://www.immanu-el.com
THE MOON INVADERS (B)
Ha! Das hatten wir beim OBS noch nicht. Eine Ska-Soul-Rocksteady-Band der Extraklasse. Die 9 Musiker starke Band aus Belgien und Luxemburg spielt einen sprudelnden Ska und Rocksteady im 'old school'-Stil - in der Tradition von z. B. The Skatalites oder The Slackers, jedoch mit durchweg eigenkomponiertem Repertoire. Mit zwei Gitarren, Baß, Keyboard und Gesang, das Ganze unterstützt von einem energievollen Bläsertrio (Trompete, Posaune und Saxophon), haben sie sich den Ruf einer echten Tanzmaschine erworben. Kaum ein Land, das sie nicht bereist haben – neben vielen Festivals standen auch zahllose Auftritte als Backing Band legendärer jamaikanischer Künstler wie Alton Ellis, Rico Rodriguez, Pat Kelly oder auch Doreen Shaffer auf dem Programm; mit letzterer wurde sogar ein Album aufgenommen. 2011 wurde mit “The Fine Line“ ein weiterer Meilenstein gesetzt – neben den bewährten Zutaten kommen bei diesem Album die Wurzeln der beiden Frontleute deutlich zum Vorschein: Matt und Thomas Hardison stammen aus New Orleans, und so finden sich hier Einflüsse aus dem klassischen Soul und Funk der späten 60er. Wir werden tanzen! http://www.myspace.com/mooninvaders ALAMO RACE TRACK (NL)
Drei Alben in zehn Jahren: Das Amsterdamer Sextett schießt nicht aus der Hüfte. Es war ein YouTube-Video ihres Songs „Black Cat John Brown“, das 2006 innerhalb kürzester Zeit 200.000 Mal angeklickt wurde und sehr zur Popularität von ART beitrug. Es folgen eine Support-Tour mit den Arctic Monkeys, ein Auftritt beim SXSW-Festival...und Grey's Anatomy - ihr Song „Black Cat John Brown“ schafft es in die amerikanische Serie, die bereits zum Durchbruch von Snow Patrol oder William Fitzsimmons erheblich beitrug.Nach fünf Jahren Pause meldeten sich ART dieses Jahr mit „Unicorn Loves Deer“ zurück, ihrem dritten Album in zehn Jahren - mit veränderter Besetzung und neuem, folkigerem, naturalistischem Sound. Zuletzt supporteten sie die kanadischen Indie-Rocker The Weakerthans. Uns erwarten die verschiedensten Saiteninstrumente, eine auffällige Stimme, originelles Songwriting, leises Innehalten und jubilierendes Tosen. Fantastische Songs in anspruchsvollem Gewand. Und auch ein pluckerndes Vorwärtsschreiten: Indie-Kammer-Folk mit Grandezza und Groove.
http://www.alamoracetrack.com/
THE FOG JOGGERS (D)
Sie haben das OBS-Publikum schon einmal begeistert. Wir zitieren das von Daniel Koch verfasste Bandinfo: "Als sie 2010 auf dem geradezu furchteinflößend geschmackssicheren Orange Blossom Special Festivals in Beverungen auftraten und am frühen Mittag die Hauptbühne eröffneten, konnte man sehen, wie sie erst schüchtern, dann - nach erstem, lautem Beifall - aufbruchslustig und am Ende gar fordernd die Bühne eroberten."Ein Konzert und ein Festival, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird", erinnert sich Jan Büttner. Wir haben gemerkt, was in uns steckt - dass wir zusammen auch ein Publikum, das uns noch nicht kennt, mitreißen können."
Das sah nicht nur nach Gang aus, das fühlt sich auch so an. Die Band selbst sagt: "Wir sind alle mit der Musik unserer Eltern groß geworden und waren stark geprägt von den Beatles, den Stones, Doors oder Ten Years After. Mit dieser Art Musik haben wir auch die Band begonnen." Das kann man so stehen lassen, wobei der Kritiker noch ergänzen würde, dass sich auch der
erfolgreiche Mainstreamrock im Stile der Kings Of Leon in der Musik der Krefelder wiederfindet. Klingt unterm Strich also nach einer perfekten Konstellation für die Fog Joggers: ein großer Sound, ein starkes Bandgefüge, selbstbewusstes Understatement, eine Stimme, die man nicht mehr vergisst - passt alles." Das rockt, das unterhält auf hohem Niveau, das geht in die Beine. Wir freuen uns! http://www.thefogjoggers.com/
ANDREA SCHROEDER (D)
"Eine ebenso verträumte wie bedrohliche Musik mit einer fast traurigen Grundhaltung", attestiert die Süddeutsche Zeitung Andrea Schroeder und fühlt sich sogar an Patti Smith und Nick Cave erinnert. Das Berliner Abendblatt beschreibt ihre "beschwörende und einfühlsame Musik mit charismatischer Stimme", und die kalifornischen Bay Area Papers bezeichnen Andrea Schroeder als "Ausnahmetalent, welches bald für größeres Aufsehen sorgen wird". Aus der internationalen Beachtung folgten Kooperationen, u.a. mit Richard Horowitz (Golden-Globe für die Filmmusik “Der Himmel über der Wüste” von Bernardo Bertulucci), dem legendären New Yorker Beatpoeten Charles Plymell („The last of the mocassins“) und dem Glitterhouse-Urgestein Gary Heffern (San Diego Lifetime Achievement Award für "The Penetrators"). Seit einigen Jahren arbeitet Andrea Schroeder eng mit dem skandinavischen Musiker und Songwriter Jesper Lehmkuhl (Farmen) zusammen. Sie entwickelten ihre Musik weiter, stets tief in düster sinnlich-melancholischer Stimmung, im Ausdruck erweitert mit episch-kraftvollen Rockelementen. Obwohl sie bislang noch keine Veröffentlichung vorzuweisen hat, hat sie - dem Netz sei Dank - bereits phänomenal viele ergebene Fans. Das lang ersehnte Debutalbum von Andrea Schroeder wird in diesem Jahr bei Glitterhouse Records erscheinen, ein Vorgeschmack darauf wird live beim OBS zu hören sein. In Sextett-Besetzung. Hintergründige Musik, tief und betörend. (photo: Eric Klitgaard)www.andreaschroeder.com
THE TRAVELLING BAND (UK)
THE TRAVELLING BAND aus Manchester musizieren im Klangdreieck zwischen Folk, Indierock und Singer/Songwriter, nennen ihren Stil selbst „shimmering blend of cosmic-country-pop, understated psychedelia, vocal harmonies and nu-folk“. Stimmt alles. Dazu eine Bühnenausstrahlung die an Lässigkeit, Charme und Begeisterungsfähigkeit Ihresgleichen sucht. 2008 erhielten sie den Talent Award des Glastonbury-Festivals. Der Leichtmacher zählt Vergleichsgrößen auf wie Fleet Foxes, Fanfarlo, Mumford & Sons oder auch die letztjährigen OBS-Abräumer Dan Mangan und Young Rebel Set. Knaller? Knaller! http://www.myspace.com/thetravellingband
ROCCO RECYCLE (D)
Rocco der Große. Der brillante Entertainer. Die coolste Socke unter der Sonne. Der wahnsinnige Silver Surfer, die famoseste Ein-Mann-Kapelle des Universums kehrt zurück in den OBS-Garten. Beim OBS 15 noch in den Umbaupausen mitten im Publikum auf der Sandkastenbühne zugange, hat er das Publikum im Sturm genommen. Er hat sich hochgeschlafen: Nun wird ROCCO RECYCLE beim OBS 16 auf der "großen Bühne" für Unterhaltung sorgen. Sein Equipment ist nach wie vor selbst gebaut - aus Metallschrott. Das Schlagzeug besteht aus Mülltonnen und Wasserrohren, seine wirklich derb klingende und bizarr aussehende E-Gitarre war in ihrem vorherigen Leben ein Benzinkanister. Was sich wie ein Novelty-Flachwitz liest, klingt famos: Vintage Blues und Garagenkrach kollidieren mit großem Unterhaltungsfaktor im Recycling-Reißwolf der Musikgeschichte. One Man! One Band! ????? SURPRISE ACT
Und zack! Neue Zusage! Wer es ist, bleibt geheim.Eigentlich, recht eigentlich, ist sowas ja blöd. Überraschungs-Acts, Surprise-Shows, wie auch immer man das nennen mag. Aber nach den guten Erfahrungen mit dem letztjährigen secret act legen wir nach. Das Konzert wird am Sonntag, 27.05. um 11:30 Uhr vormittags stattfinden! Langschläfer, Dauergriller, im städtischen Freibad Chiller, ihr müsst jetzt ganz tapfer sein. Denn die Band, die heute zugesagt hat, diese sonntäglichee Matinée zu spielen, wird von einem im OBS-Kosmos sehr, sehr bekannten Musiker angeführt. Es ist sozusagen sein derzeitiges Lieblingsprojekt, in dem er sich an vielen Vorbildern reibt, eine Band, die auf sehr entspannte Weise knackig rockt. Um diese fast nachtschlafene Zeit könnte man Nachwuchs-Kanonenfutter erwarten. Denkste! Also bitte: Vollversammlung!
SKURILLI (D)
Die Spaßkanonen von Skurilli kehren in unseren Garten zurück. Sie sind die erste Band die wir jemals als "Pausenband" gebucht haben. Damals, als sich das halbe Publikum seligem Schunkeln und exzessiver Schlager-Polka hingab, als der Tanzbär auf den Schultern des späteren Orang Utans in den Ring getragen wurde. Was für ein herrlicher Spaß: Irgendwo zwischen Balkan-Sound und Punkrock, Schlager und Folk. Vorgetragen in Guerilla-Manier: Skurilli kommen, spielen, trinken aus und verschwinden. Die Kölner Band wurde bekannt durch zahllose Auftritte in engen Straßenbahnen, zugigen U-Bahnstationen und verregneten Parks - immer in Begleitung ihres unerschrockenen Tanzbären. Neun Jungs werden euch eine Portion Speed-Polka verpassen, bei der euch Hören und Sehen vergeht. Ihre Selbstbeschreibung trifft es: Skurilli, die liveste Band der Welt. HORST WITH NO NAME (D)
Für die samstäglichen Umbaupausen auf die Sankastenbühne gebucht: HORST WITH NO NAME, die "international one man band" aus Hamburg Schietbüttel. Sein minimalistischer Sound ist hausgemacht, billig und einfach zu durchschauen aber schwer zu kopieren. Hits wie „I'mA Rock'n'Roll Man Rock'n'Roll Man Rock'n'Roll Man“ sind genau so komplex und unkaputtbar wie achteckiges Acrorc-Geschirr aus den Achtzigern. Wie heißt es in seinem Presseinfo so schön mit Zunge in der Backe: "Lassen auch Sie sich von körperlicher Perfektion faszinieren und von HORST WITH NO NAME musikalisch vernebeln, wenn er wie ein Gummimann alle Instrumente gleichzeitig spielt und dazu aussagekräftige Hits performed, die keine Zielgruppe der Opionleader und Early Adopter kalt lässt. Der international erfahrene Musiker HORST WITH NO NAME spielt seinen Trash-Rock'n'Roll-Rockabilly-Blues-Punk-Schlager auf internationalen und nationalen Bühnen – von Stadion bis Gartenparty." Sehr, sehr unterhaltsam. CROCOZEBRÁ (F/D)
Im Rahmen der OBS- Warm-Up Party am Donnerstag, 24. Mai, ab etwa 20:00 Uhr wird nicht nur das großartige Stag-O-Lee Shakedown Dj-Team auflegen, sondern es wird auch wieder einen Live-Auftritt geben: Crocozebrá aus Lille im französischen Weserbergland spielen ab 21:00 Uhr. Mitreißender, charmanter, sehr eigenwilliger ja-was-denn-bitte Indie-Pop, u.a. mit den OBS-Veteranen Mike Gaußmann am Mikro und Tim Krieger am Schlagzeug. Jetzt bitte: Tanzen. Und fröhlich sein. Natürlich im Stadtkrug. Eintritt frei.










